Im Namen des Drogenkriegs

Von Philine Edbauer. Sie studiert im Master Moderne Süd- und Südostasienstudien an der Humboldt Universität in Berlin und engagiert sich sich über die Initiative #mybrainmychoice für drogenpolitischen Frieden.

Zerrüttete Nachbarschaften, die Attraktion von toten Körpern, Dehumanisierung und Funktionen von Crystal Meth in der philippinischen Hauptstadtregion

Präsident Duterte hat im Juli 2016 am Tag seines Antritts seinen versprochenen nationalen war on drugs gestartet und das gesamte nationale Polizeibudget dafür zugewiesen (vgl. Reyes 2016, 113; vgl. Warburg & Jensen 2018, 1). Als Bürgermeister von Davao City hatte er für seine brutalen Maßnahmen gegen vermeintliche drug addicts und drug pusher bereits große Zustimmung erlangt (vgl. Simangan 2017, 68; vgl. Warburg & Jensen 2018, 5). Insbesondere die Hauptstadtregion Metro Manila ist nun seit über drei Jahren der Schauplatz von 30.000 Tötungen (vgl. Human Rights Watch 2019). Die getöteten Menschen sind mehrheitlich männliche, arme, einfache Arbeiter (vgl. Espenido 2018, 141f.). Aufbauend auf der anhaltend breiten Befürwortung des Drogenkriegs kündigte Duterte vergangenes Jahr mit seiner Strategie Philippine Anti-Illegal Drugs Strategy (PADS) „drug-free communities by 2022“ an (vgl. Dangerous Drugs Board o.J.). In diesem Artikel stelle ich anhand von Perspektiven auf die betroffenen Nachbarschaften, auf die Rechtfertigung und Wirkungen der Tötungen und auf die Funktion der vermeintlich auszulöschenden Droge ein paar der Auswirkungen der Anti-Drogen-Kampagne vor.

Ein Krieg gegen arme Nachbarschaften

Dutertes Anti-Drogen-Kampagne umfasst zwei Ansätze (Double Barrel campaign): tokhang und HVT high-value targets (die großen Syndikate) (vgl. Jensen & Hapal 2018, 51). Tokhang ist offiziell eine Maßnahme zur Registrierung und zum Aufsuchen von drug addicts, um sie dazu zu bringen, ein Anti-Drogen-Programm zu absolvieren. Um herauszufinden, wem die Polizei einen Hausbesuch abstatten sollte, werden auf tokhang watchlists Namen von Beschuldigten gesammelt. Da die Personen auf watchlists oft diejenigen sind, die getötet werden, werden die watchlists in betroffenen Nachbarschaften als kill lists verstanden (vgl. Jensen und Hapal 2018, 41; vgl. Warburg und Jensen 2018, 10). Zum drogenpolitischen Instrumentarium des Präsidenten und der Polizei gehören extralegale Tötungen, Kapitulationen (Stellungen aus Angst ansonsten getötet zu werden), lokale Anti-Drogen-Programme mit Urintests, Zwangs-Therapien, Gefängnisstrafen und Anti-Drogen-Informations-Kampagnen.

Die Politikwissenschaftler*innen Anna Braemer Warburg und Steffen Jensen (2018) vermuten, dass die Unsicherheit über das Entstehen von watchlists Nachbarschaften am nachhaltigsten prägen wird: „While most residents suggested that they had nothing to fear because they were not involved with drugs, they were uncertain of their safety due to talks of unsettled scores and killings of ‚mistaken identities‘ and innocents. The consequences of this uncertainty, we suggest, might be the most lingering effect of the drug war.“ (Warburg & Jensen 2018, 9) Der Drogenkrieg richtet sich also nicht nur gegen Menschen, die eventuell oder tatsächlich mit Drogen zu tun haben, und ihre Angehörigen, sondern gegen ganze Nachbarschaften. Folgende Beispiele verdeutlichen das:

Während es Tradition war, Nachbarsfamilien in schwierigen Situationen zu unterstützen und bei Beerdigungen beizustehen, nimmt man von Toten extralegaler Tötungen und ihren Familien Distanz. Die Befürchtung besteht, auch als drug addict/pusher gelistet zu werden, wenn man gemeinsam gesehen wird (vgl. Espenido 2018, 142). Eine Bewohnerin des Stadtteils Bagong Silang berichtet über die Angst und das Misstrauen: „Now, almost no one gets out of their house when darkness comes. We used to got outside our house and talk, listen and tell stories even late at night, but we can’t do that now“ (zitiert von Warburg & Jensen 2018, 12).

Es wurde desweiteren nachgewiesen, dass betroffenen Familienmitglieder Traumata erleiden, die unter anderem dazu führen, dass sie Orte meiden, die sie mit bestimmten Erlebnissen verbinden (vgl. Espenido 2018, 142).

District 12 ist ein Gebiet in der Nähe von Bagong Silang, das vor dem Drogenkrieg bekannt für seine Shabu-Produktion und -Handel war. Der Ort war besonders stigmatisiert als „the incarnation of danger and violence“, da dort mehrheitlich Muslime leben (die schon seit langem in den Philippinen mitunter als „gefährliche Drogendealer“ marginalisiert wurden) (vgl. Jensen & Hapal 2018, 53). Den Forschern Steffen Jensen und Karl Arvin Hapal (2018) wurde berichtet, dass die größeren Geschäftsleute Metro Manila verlassen haben und nach Mindanao (südliche Insel, die zu großen Teilen von Muslim*innen bewohnt wird) geflüchtet sind, um der drohenden Verfolgung im Drogenkrieg zu entgehen (54).

In Metro Manila befinden sich einige der ärmsten und marginalisierten Nachbarschaften der Philippinen. Die extralegalen Tötungen treffen vor allem junge Männer, die in den armen Gegenden von Metro Manila leben, ihre Familien und ihre Nachbarschaften. Der Drogenkrieg ist also nicht in ganz Metro Manila präsent (vgl. Warburg & Jensen 2018, 1f.). Dieser Umstand erklärt (abgesehen von der Stigmatisierung von Menschen, die Drogen nehmen) die allgemeine Zustimmung zum Drogenkrieg unter den Filipin@s: Die Mehrheit hat das Gefühl, sie sei vom Drogenkrieg nicht betroffen (vgl. Jensen & Hapal 2018, 43).

Die Attraktion von toten Körpern

Die Strukturen und Funktionen der polizeilichen Kräfte haben sich im Drogenkrieg verändert. Die Philippine National Police (PNP) konnte ihre Position als stark durchgreifende, vom Bösen erlösende (salvaging) Macht stärken (vgl. Warburg & Jensen 2018, 7). Duterte hat Polizisten aus Davao, die im Drogenkrieg geübt sind, nach Metro Manila versetzt (vgl. Warburg & Jensen 2018, 8). Neben der Nachbarschafts-Polizei (Barangay Justice System), die wie die PNP in tokhang eingebunden wurde (vgl. Warburg & Jensen 2018, 7), sind weitere lokale offizielle und inoffizielle Strukturen entstanden (vgl. Warburg & Jensen 2018, 9f.). Es gibt zum Beispiel die vigilantes, Motorradfahrer, die in Gruppen in Selbstjustiz Menschen erschießen und polizeilich nicht verfolgt werden (vgl. Warburg & Jensen 2018, 4) und Community Investigative Services (CIS), die offiziell damit beauftragt sind, Informationen über Drogengebrauch zu sammeln und weiterzugeben (vgl. Warburg & Jensen 2018, 9f.).

Die Körper der Menschen, die durch extralegale Tötungen sterben, werden mitunter sichtbar auf den Straßen hinterlassen und benutzt, um eine politische Botschaft zu senden. Ihre Köpfe werden mit Klebeband mumifiziert und ein Pappschild wird um ihren Hals gehängt oder neben den Körpern platziert. Die Schilder werden beschriftet mit: I am a drug pusher/user, dont’t be like me (vgl. Johnson & Fernquest 2018, 336; vgl. Reyes 2016, 120f.). Der Polizeichef Dela Rosa bestätigte, dass die Schilder für die Polizei als Beweis gelten, dass es sich tatsächlich um „einen Schuldigen“ handle. Wenn neben dem toten Körper ein Schild liegt, gebe es keinen Bedarf oder Anspruch auf weitergehende Untersuchungen (vgl. Reyes 2016, 121).

Während die Angehörigen erniedrigt werden (vgl. Reyes 2016, 117;121), hat sich die Zurschaustellung für Passant*innen normalisiert und ist zum unterhaltsamen Spektakel geworden: „People laugh, mug for the cameras, make jokes, and take bets on whether they knew the victim.“ (Johnson & Fernquest 2018, 366) (Zur Fotoreportage von Raffy Lerma; Bitte Vorsicht: Abbildungen von Gewalt)

Dehumanisierung

Die generalisierte Abwertung von Menschen, die Drogen nehmen, sog. drug addicts, hat nicht erst Duterte eingeführt. Sie seien spätestens seit den 70ern mit der Einführung des Dangerous Drugs Act „a good-for-nothing social pest who has tendencies to commit crimes.“ (Simangan 2017, 71) Das Töten von Menschen, denen der Drogen-Gebrauch zugesprochen wird, wird durch das Feindbild gerechtfertigt. Menschen, die Duterte als drug pusher und drug addicts bezeichnet, gelten als Kriminelle und eine Bedrohung für die gesetzestreuen Filipin@s. Kriminelle sind für Duterte keine gleichwertigen Menschen und haben für ihn daher keine Rechtsansprüche (vgl. Espenido 2018, 141; vgl. Reyes 206, 112). Menschenrechte für Kriminelle lehnt Duterte ab: „In the war on drugs, human rights have been wrongly associated with the defence of criminals […] They [Duterte administration, Anm. d. Verf.] wanted to redefine or label the persons extrajudicially killed as „enemies“ or its equivalent, in order to create a category of citizens for whom the ordinary laws no longer need to apply and who may be killed without fear of consequences or the prospect of effective investigation.“ (Espenido 2018, 141 zitiert Bonn Juego 2016, ‚Duterte-style populism‘) Bei der Polizei hat sich die Wahrnehmung einer Zweiteilung verschärft – in Menschen, die das Recht haben beschützt zu werden und Menschen, die dieses Recht nicht haben (vgl. Warburg & Jensen 2018, 6).

Präsident Duterte hat den Drogen und insbesondere dem shabu (Crystal Meth) den Krieg angesagt, verfolgt aber weder wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Menschen, die Drogen gebrauchen noch interessiert er sich für ihre Motive und Erfahrungen. Wissenschaft und Politik, die zur Verminderung riskanten Drogengebrauchs (harm reduction) beitragen möchten, sollten erstens, nicht nur illegale Drogen behandeln, zweitens, die positiven Wirkungen von Drogenerfahrungen und durchdachten Entscheidungen zum Gebrauch anerkennen, drittens, berücksichtigen, dass einige Menschen ihren Konsum bei gewissen negativen Erfahrungen aus eigener Entscheidung selbst einstellen und viertens sollten sie sich mit Gruppendynamiken auseinandersetzen (vgl. Hardon & Haymans, 2014, 753).

Duterte konstruiert ein von den tatsächlichen Umständen fremdes Sicherheitsproblem, das er zu lösen vermag und baut damit auf verbreiteten Ideen über illegale Drogen auf: „Duterte has masterfully played on the fear of the Filipino people on the effects of illegal drugs. […] Duterte galvanized the support for his war on drugs by securitizing the issue of illegal drugs. Securitization involves the transformation of an issue that is managed within the normal political domain into a security matter“ (Espenido 2018, 140).

Die Nützlichkeit von Shabu

Shabu ist kristallines Methamphetamin (Lasco 2014, 783), das nach den Beobachtungen des Anthropologen Gideon Lasco (2014) in Metro Manila von Männern in kleinen Gruppen von einer Folie geraucht wird und dessen Rauch durch seine Geruchs- und Farblosigkeit in öffentlichen Plätzen unbemerkt bleiben kann. Shabu wird zur Modifikation der erwünschten Wirkung mit Cannabis, Alkohol und Zigaretten kombiniert (vgl. Lasco 2014, 785). Shabu ist leicht erhältlich und das nach wie vor auch im Gefängnis (vgl. Lasco 2017, 41).

Ethnographische Studien zeigen, wie Jugendliche und junge Erwachsene ihren Drogenkonsum selbst einschätzen, welche positiven Erfahrungen ihnen das Drogennehmen bereitet, wie es sich auf ihre Persönlichkeiten und Beziehungen auswirkt und welche Rolle soziale Räume spielen, die sie sich beim gemeinsamen Drogengebrauch schaffen (vgl. Hardon & Haymans 2014, 749). Die medizinischen Anthropolog*innen Anita Hardon und Takeo David Haymans (2014) kritisieren die quantitativen und kurzfristigen qualitativen Studien, die jeweils Problembeschreibungen aus einer Außenperspektive über jugendlichen Drogenkonsum geschaffen haben: Bei vorab als problematisch definierten Drogen werden „low economic status, educational level, and peer pressure“ zu den Gründen für Drogenkonsum gemacht. Auch qualitative Interviews konnten die Perspektiven der Interviewten nicht einfangen, sondern führten die Gründe lediglich auf „a means of survival in settings characterized by poverty, lack of education, unemployment and violence“ zurück (Hardon & Haymans, 2014, 749).

Verschiedene ethnographische Studien zeigen, dass Drogengebrauch nicht nur in benachteiligten sozialen Gruppen vorkommt, dass er sich sensibel zu Rahmenbedingungen verhält und dass Beweggründe und Rauscherfahrungen bei Methamphetamin entsprechend divers und variabel sind. Beweggründe sind zum Beispiel „achieve socially acceptable goals“ unter chinesischen Geschäftsmännern und „enhance performance“ unter thailändischen Student*innen (Hardon & Haymans, 2014, 751). In Lascos (2014) ethnographischer Studie mit marginalisierten jungen Männern in den Philippinen, wird ihm Shabu als „performance enhancer“ beschrieben. Sie seien „[c]aught in an informal economy that requires them to perform in order to survive, drug use plays an important role in their lives“ (Lasco 2014, 783).

Metro Manila ist mit seinen Hafenstädten eine Region, in der Güter wie illegale Drogen umgeschlagen werden und in der es eine stark angewachsene informelle Ökonomie inklusive Sexarbeit gibt, nachdem durch die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre die Zahl legaler, industrieller Beschäftigungen mit einem vollen Lohn gesunken sind (vgl. Lasco 2014, 784f.). Dass der Shabu-Gebrauch in Metro Manila hoch ist, liegt also mitunter an den nützlichen Wirkungen, um in der informellen Ökonomie überleben zu können: „the use of methamphetamine is related to the informal economy in at least three ways. First […] extra strength and confidence [are] required to function in an economy that provides limited opportunities […] Second, […] to manage physiology [insomnia, Anm. d. Verf.] – which is also geared towards economic activity […] Third, […] making them forget their problems and anxieties, most of which are economic in nature, such as being heavily indebted or not having enough money to sustain themselves in near future.“ (Lasco 2014, 786f.)

Lasco (2017) kritisiert die passivierende Darstellung von jungen Männern, die Drogen nehmen, wenn sie einerseits als Opfer der Droge und andererseits als Opfer der Strafverfolgung dargestellt werden. Um die Narrative über Beziehungen zwischen der „police and vulnerable populations such as the youth“ neu auszurichten, beleuchtet Lasco die Taktiken von jungen Männern, die Drogen nehmen und ihren Alltag beim Umgang mit der Polizeipräsenz (vgl. Lasco 2017, 39f.). „The killings have received much attention, but the lives of drug users themselves have remained hidden from view, and so have the ways they engage with law enforcement.“ (Lasco, 2017, 40) So zeigt Lasco auf, wie sich die jungen Männer unter den Bedingungen der Strafverfolgung Raum verschaffen: Sie beobachten zeitliche Muster in der Polizeipräsenz, um ihr Verhalten und ihre Wachsamkeit anzupassen. Sie sind telefonisch in der Nachbarschaft vernetzt, um sich gegenseitig vor der Polizei zu warnen. Die Verbreitung dieser und weiterer Taktiken (diskarte) gewährleisten fluide und informelle Zusammenschlüsse, in denen sie sich teils sozial und finanziell, aber vor allem durch Informationen und Schutz gegenseitig unterstützen (vgl. Lasco 2017, 39f.). Auch der Shabu-Konsum selbst gehört zu den Hilfsmitteln: Der Gebrauch ermöglicht ihnen, mit der drohenden Polizeigewalt und in ihren herausfordernden Lebenssituationen zurechtzukommen (vgl. Lasco 2017, 40f.).

 


Empfehlung zum Weiterlesen

Simangan, Dahlia. 2018. ‚Is the Philippine „War on Drugs“ an Act of Genocide?‘, in Journal of Genocide Reserach 20:1, 68-89.
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Zum Folgen und Dranbleiben

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Literaturliste

  • Espenido, Gil. 2018. ‚Philippines‘ War on Drugs: Its Implications to Human Rights in Social Work Practice‘, in Journal of Human Rights and Social Work (2018) 3, 138-148.
  • Hardon, Anita und Takeo David Haymans. 2014. ‚Editorial: Ethnographies of youth drug use in Asia‘, in International Journal of Drug Policy 25 (2014), 749-754.
  • Human Rights Watch. 2019. ,Philippines: Events of 2018‘, hrw.org https://www.hrw.org/ world-report/2019/country-chapters/philippines (letzter Zugriff am 27.6.2019).
  • Jensen, Steffen und Karl Hapal. 2018. ‚Police Violence and Corruption in the Philippines: Violent Exchange and the War on Drugs‘, in Journal of Current Southeast Asian Affairs 37 (2), 39-62.
  • Johnson, David T. und Jon Fernquest. 2018. ‚Governing through Killing: The War on Drugs in the Philippines‘, in Asian Journal of Law and Society 5 (2018), 359-390.
  • Lasco, Gideon. 2014. ‚Pampagilas: Methamphetamine in the everyday economic lives of underclass male youth in a Philippine port‘, in International Journal of Drug Policy 25 (2014), 783-788.
  • Lasco, Gideon. 2017. ‚Kalaban: Young drug users‘ engagement with law enforcement in the Philippines‘, in International Journal of Drug Policy 52 (2018), 39-44.
  • Reyes, Danio Andres. 2016. ‚The Spectacle of Violence in Duterte’s „War on Drugs“‘, in Journal of Current Southeast Asian Affairs 35 (3), 111-137.
  • Simangan, Dahlia. 2018. ‚Is the Philippine „War on Drugs“ an Act of Genocide?‘, in Journal of Genocide Reserach 20:1, 68-89.
  • Warburg, Anna Braemer und Jensen Steffen. 2018. ‚Policing the war on drugs and the transformation of urban space in Manila‘, in Environment and Planning D: Society and Space, 1-18.

Gesetze und Konventionen

1961: Single Convention on Narcotic Drugs. United Nations.
1971: Convention on Psychotropic Substances. United Nations.
1972: The Dangerous Drugs Act – REPUBLIC ACT No. 6425. Congress of the Philippines.
2002: Comprehensive Dangerous Drugs Act – REPUBLIC ACT NO. 9165. Congress of the Philippines.

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