Pressemitteilung Startschuss Knowmad Institut

Weltweiter Start des Europäischen Instituts für multidisziplinäre Studien zu Menschenrechten und Wissenschaften | Knowmad Institut gUG (haftungsbeschränkt) iG.

Brandenburg, September  2018

Die Geschäftsführer und Gründer des Knowmad Instituts, Daniela Kreher und Martin Diaz, gaben den Start des ersten international agierenden, unabhängigen, multidisziplinären Think & Do Tanks mit Sitz in Brandenburg bekannt.

Es versteht sich als Europäisches Institut für multidisziplinäre Studien zu Menschenrechten

und Wissenschaften, und wurde als Antwort auf die Notwendigkeit einer intergenerationellen und multidisziplinärer Zusammenarbeit gegründet, um Brücken zwischen der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft, Regierungen und dem Privatsektor auf-und auszubauen.

Die exponentielle Entwicklung der neuen  Technologien, die geopolitische Instabilität, prekäre Beschäftigung, tiefgreifende kulturelle Veränderungen, massive Migrationen und ihre Auswirkungen sind die Hauptgründe für die Gründung des Knowmad Instituts, um innovative Wege zum Schutz der Ethnosphäre, und der nachhaltigen Entwicklung zu untersuchen, analysieren und vorzuschlagen.

„Die Gründung des Knowmad Instituts (Knowmad bedeutet Wissensnomade) stellt einen Wendepunkt in der Verteidigung der Menschenwürde und der multidisziplinären Forschung dar. Heute öffnet sich eine Tür, in der die Sichtbarkeit der peripheren Länder und der von der internationalen Gemeinschaft systematisch marginalisierten Bevölkerung Priorität hat“, sagte Martin Díaz.

 

„Wir sind uns bewusst, dass Wissensmanagement und intergenerationelle Zusammenarbeit grundlegende Faktoren sind für einen gesunden Übergang zu einer multipolaren Welt 4.0. Das Zuhören auf Alle in der Gesellschaft ist ein muss, um strategisch auf das Gemeinwohl ausgerichtet zu sein. Die Menschenrechte der vierten Generation und neue Technologien wie Blockchain oder künstliche Intelligenz werden der Schlüssel zu diesem Wandel sein und die Regeln des Sozialpakts verändern. Wir sind überzeugt, dass die Arbeit des Instituts die Verteidigung der Menschenwürde stärken und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen wird“, fügte Díaz hinzu.

 

Das Angebot

Das Institut bietet punktuell für staatliche Programme, für Unternehmen, für NGO’s  und wissenschaftlich Arbeitende:

  • Beratung. Wir forschen und beraten in Bereichen der Menschenrechte, besonderen Populationen, Drogenpolitik, Lateinamerika, Ethnobotanik und Adoption neuer Technologien;
  • Studien, Recherche und Publikationen
  • Fachveranstaltungen (Workshops, Tagungen, Vorträge, Konferenzen, Aufklärungsarbeit)
  • Mitwirkung an multidisziplinären Studien
  • Partnerschaft mit anderen Organisationen  
  • Mitgliedschaften

Die Vision des Knowmad Instituts ist es, zur Förderung und Erfüllung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDOs) beizutragen und so am Aufbau einer nachhaltigen, gerechten und multipolaren Welt mitzuwirken.

Die Mission des Knowmad Instituts ist es, zuverlässige Informationen zu analysieren, mutige und innovative Vorschläge zur Förderung gemeinsamer Lösungen für globale Probleme zu erarbeiten und zu verbreiten.

Das Gründerteam und die Experten- und Ethikkomiteés sind auf verschiedene Disziplinen spezialisiert und engagieren sich für den Schutz der Menschenrechte und für eine nachhaltige Entwicklung. Deshalb beginnt die Arbeit des Instituts mit  zwei Programmen:

 

Programm für Menschenrechte und Drogenpolitik

In diesem Programm werden multidisziplinäre Studien und Forschungen betrieben zu:

  • der Situation der Menschenrechte  (MR) und der Drogenpolitik auf internationaler Ebene und vor allem in Lateinamerika. Wie die aktuelle Drogenpolitik, bzw. auch der Drogenkrieg die Menschenrechte verletzt;
  • wie sich Regulierung lokal, regional und international entwickelt;
  • wie Organisationen gemeinsam Synergien erzeugen können;
  • wie psychoaktivierende Substanzen und kulturelle – religiöse Kosmovisionen im Bezug stehen.

Die verschärfte Staatsgewalt, außergerichtliche Hinrichtungen und Massaker die der „Krieg gegen Drogen“ hervorbringt, besonders im Nord-Dreieck Zentralamerikas und in Südostasien; die mangelnde Unterstützung für die Beteiligung der Zivilgesellschaft an interstaatlichen Instanzen; die mangelnde Kenntnis der internationalen Drogenpolitik (und ihrer Kontrollmechanismen) bei wichtigen Akteuren und Behörden haben motiviert, dieses Programm in Leben zu rufen.

“Es gibt großes Wissensbedürfnis, weil diese Themen sehr heikel und Tabú sind. Deshalb sind evidenzbasierte Aufklärung und wissenschaftliche Recherche so wichtig, und das nicht nur im lokalen Umfeld sondern mit einem globalen Blick auf die Menschenrechte” betont Daniela Kreher. Sie ist studierte Theologin und beschäftigt sich mit dem Thema seit dem Jahr 2.000, als sie in der Jugendseelsorge tätig war.

 


Das Programm für Blockchain und technologische Souveränität

Mit diesem Programm reagiert das Institut auf die Notwendigkeit um pragmatische Vorschläge zur Annahme und Umsetzung der Blockchain zu erarbeiten, und so die Menschenwürde zu wahren. Die Verbreitung und Stärkung von Strategien zur Schadensminimierung und zum Risikomanagement angesichts der Bedrohungen durch den raschen Fortschritt der Künstlichen Intelligenz ist ein essentielles Thema. Man baut auf die Zusammenarbeit mit einem globalen Netzwerk von Experten.

Besondere Anliegen sind des Programms sind: Grundlegende Veränderungen in der internationalen Governance-Politik in Bezug auf neue Technologien im Einklang mit nachhaltiger Entwicklung, Menschenrechten, Transparenz und Integration; Förderung besserer Ansätze zur Wahrung der Menschenwürde: Identifizierung und Klassifizierung der Gefahren einer fahrlässigen Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und anderer Technologien, der Anerkennung von Praktiken, philosophischen und sprachlichen Trends, die sich aus neuen Technologien und den Paradigmen der Singularität und des Transhumanismus ergeben; Stärkung von Peer-Groups, sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen, religiösen Organisationen und des Privatsektors zur Steigerung von Inklusivität, Nachhaltigkeit, Effektivität im Wissensmanagement und in der Wissensvermittlung.

Das Knowmad Institut startet im Rahmen seiner Gründung eine Fundraising-Kampagne in Kryptowährungen (BTC, LTC, ZEC, DASH, ETH).

Unterstützen Sie diese neue und mutige Initiative!

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